CDL mit neuem Bundesvorstand und Unterstützung für ein PID-Verbot
Die Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL) haben einen neuen Bundesvorstand. Auf der CDL-Bundestagung am 23. Oktober in Mainz wurde
Mechthild Löhr erneut zur Bundesvorsitzenden gewählt. Auf die 50-jährige Unternehmensberaterin entfielen 98,1% der Stimmen. Frau Löhr ist
seit 2002 Vorsitzende der rund 5.000 Mitglieder starken Bioethik- und Lebensschutz-Initiative innerhalb der CDU/CSU.
Als stellvertretende Bundesvorsitzende wurden der langjährige Bundestagsabgeordnete und jetzige Behindertenbeauftragte der
Bundesregierung, Hubert Hüppe, und die nordrhein-westfälische CDL-Landesvorsitzende Odila Carbanje in ihren Ämtern bestätigt. Neu in
dieser Funktion ist die 28-jährige Sophia Kuby, die bislang bereits als Jugendbeauftragte dem Vorstand angehört hatte. „Sie steht als neue
stellvertretende Bundesvorsitzende für die erfolgreiche Verjüngung des Vorstands“, erklärt die CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr. Sechs der 27 in Mainz gewählten CDL-Bundesvorstandsmitglieder sind unter 30 Jahre alt.
Die Teilnehmer der Bundestagung brachten ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) befürwortet. „Wir freuen uns, dass die CDU-Vorsitzende sich auf dem Deutschlandtag der Jungen Union klar für ein Verbot der PID ausgesprochen hat“, erklärte Mechthild Löhr. Die Bundestagsabgeordneten seien nun aufgefordert, zügig und parteiübergreifend eine Mehrheit für ein Gesetz zu finden, das den Schutz des Lebens auch bei Krankheitsdiagnose der Ungeborenen sicherstellt und eine Diskriminierung möglicherweise Behinderter verbietet. Ein zweijähriges PID-Moratorium lehnt die CDL als rechtlich unzureichende Lösung ab.
Christdemokraten für das Leben e.V.
Hildegard Bosch
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