Europäische Bürgerinitiative „One of Us / Einer von uns“

Lebensschutz für alle

Lebensschutz in Rheinland-Pfalz

Europäische Bürgerinitiative „One of Us / Einer von uns“

Gegenstand der Initiative „One of Us“

Rechtlicher Schutz der Würde, des Rechts auf Leben, und der Unversehrtheit jeder menschlichen Person vom Zeitpunkt der Empfängnis an in jenen Kompetenzbereichen der EU, für die ein solcher Rechtsschutz von Bedeutung sein könnte.

Wichtigste Ziele der Initiative „One of Us“

Die Würde des menschlichen Embryos muss geachtet, und seine Unversehrtheit sichergestellt werden. Dies geht aus der Entscheidung des EuGH in der Rechtssachte Brüstle hervor, in der der Embryo als erste Stufe der Entwicklung jedes Menschen anerkannt wird. Die EU möge daher, um die Kohärenz ihrer Politik in allen Bereichen, in denen das Leben des menschlichen Embryos auf dem Spiel steht, sicherzustellen, der Finanzierung aller Aktivitäten (insbesondere in den Bereichen Forschung, Entwicklungspolitik und öffentliche Gesundheit), die die Zerstörung menschlicher Embryonen voraussetzen, unterbinden.

Hintergrund der Initiative „One of Us“

Die Initiatoren und Leitungsgremium der Bürgerinitiative sind Vertreterinnen und Vertreter von Lebensrechtsorganisationen aus Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien, Großbritannien, Ungarn und Polen. In Deutschland ist dies die Stiftung Ja zum Leben, welche durch Manfred Libner vertreten wird. „One of Us“ kann nach eigenen Angaben auf eine große Gruppe von Unterstützern zählen. Dazu gehören Kirchen, Politiker wie Abgeordnete des Europäischen Parlaments und zivilgesellschaftliche Akteure. Neben dem verantwortlichen Leitungsgremium leitet eine zentrale Koordinationsstelle in Brüssel die Kampagne. Nach Einschätzung von „One of Us“ hat diese EU-Bürgerinitiative größeres politisches Potenzial als jede andere Initiative, die jemals unternommen worden ist, um europaweit den Schutz der Würde des Menschen von der Zeugung an zu fördern. Denn wenn eine Million oder mehr EU-Bürger und Bürgerinnen die Initiative unterstützen, könnte ein ethischer Standard für ganz Europa entstehen, der den Schutz jedes Mitglieds der menschlichen Familie, egal wie jung er ist, sichert. Das Wunschziel der Initiative ist ein konkretes Verbot lebensvernichtender Politik im EU-Finanzplan und ein gesteigertes Bewusstsein der verantwortlichen EU-Politiker, dass sehr viele europäische Bürger dieses Anliegen teilen.

Wie kann man die Petition unterzeichnen?

Es sind eine Million Unterschriften aus mindestens sieben der 27 EU-Mitgliedsstaaten notwendig. Die Chancen, diese Hürde zu bewältigen, sind nach Einschätzung der Initiatoren gut. Die Sammlung geht in manchen Ländern allerdings nur bis 10. Mai, in anderen bis November. Wer unterzeichnen will, muss Bürgerin oder Bürger der EU sein, d.h. die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaats besitzen und wie im EU-Wahlrecht mindestens 18 Jahre alt sein, außer in Österreich, wo das Mindestalter bei 16 Jahren liegt.

Hier kommen Sie auf die Webseite der EU-Bürgerinitiative „One of Us“.

Hier kommen Sie direkt zur Online-Unterzeichnung der Petition.

Letzte Änderung: 15.01.2013